Der Gelenkschmerz (Arthralgie) ist das Symptom, über das sich sowohl die jungen Menschen, als auch die Vertreter der Alten beschweren. Der ähnliche Schmerz bringt eine deutliche Missempfindung: stört sich zu bewegen, erlaubt nicht normal zu arbeiten und sich vollwertig zu erholen.

Ursachen der Gelenkschmerzen

  • Körperbelastungen. Die Schmerzen, die nach aktiven Unterhaltungen, dauerhaften Spaziergängen, intensiven Sportaktivitäten entstehen, sind gewöhnlich nicht stark und vergehen nach einer kurzfristigen Erholung oder der Einnahme der Tabletten gegen Gelenkschmerzen. Meistens ist solche Arthralgie eine gewöhnliche Erscheinung; sie ist nicht gefährlich und braucht keine ärztliche Beratung.
  • Verletzungen. Bei der Erhaltung von ihnen, können die Knorpel, Bänder oder Kapsel des Gelenks beschädigt werden. Die Zeichen der Traumatisierung der Gewebe können nicht nur die ständigen schmerzlichen Gefühle bei der Bewegung und in Ruhe, sondern auch die Hautrötung und die Schwellung des verletzten Bereiches sein. Die Einnahme eines Schmerzmittels bei dem Stoß, der Ausdehnung oder Verrenkung ist gewöhnlich notwendiges Mittel der ersten Hilfe.
  • Arthritiden. Das ist die Entzündung der Gelenkgewebe. Meistens leiden an Arthritis die kleinen Hand- und Fußgelenke, wenig seltener – die Knie-, Ellenbogen und andere Gelenke. Die Anwesenheit des ständigen Schmerzes, die Schwierigkeiten der Gelenkbewegung (Bewegungsarmut) und die Schwellung der Gewebe um das Gelenk kann von einer Arthritis zeugen, auch es kann zur Hautrötung über dem Gelenk kommen. Die Arthritiden können durch verschiedene Ursachen verursacht sein, um sie zu bestimmen und eine optimale Therapie zu wählen, muss man eine Untersuchung bei einem Facharzt durchführen lassen. Das richtig gewählte Medikament bei Gelenkschmerzen kann den Zustand des Patienten erleichtern und das Schmerzsyndrom vermindern.
  • Arthrosen (Osteoarthrosen). Das ist eine ernste Erkrankung, bei der alle Elemente der Gelenke betroffen sind: die Knorpel, die Kapsel des Gelenks, Bänder, die neben liegenden Muskeln. Bei der Arthrose fühlt man den Schmerz während der Bewegung und in Ruhe, die Spannung in den Muskeln, die sich nah befinden. Als Folge beginnt das Gelenk sich umzuformen; seine Bewegungsmöglichkeit vermindert sich; ein charakteristisches Merkmal ist die Morgensteifigkeit. Wenn der Schmerz nach der deutlichen physischen Belastung am Anfang der Krankheit periodisch erscheint und schnell in Ruhe verschwindet, so wird die Intensität des Schmerzes je nach dem Fortschreiten größer, er verschwindet nach der Erholung nicht und ersteht in der Nachtzeit. Die Heilbehandlung der Arthrose soll komplex sein, sie wird unter Kontrolle des Arztes durchgeführt und enthält in der Regel die Einnahme der Schmerzmittel.
  • Infektionen. Die Gelenkkrankheiten sind sehr oft die Zeichen der Infektionskrankheiten: Grippe, Röteln, Hepatitis, Tuberkulose u. a. Solche Schmerzen sind in der Regel selbständig nach der Genesung vorbei, aber im Falle, wenn sie über einen langen Zeitraum bleiben oder durch ihre Intensität stören, soll man sich an den Facharzt wenden.

Welche Schmerzmittel bei Gelenkschmerzen

Man soll durch die Missempfindung nicht leiden. Das langfristige Vorhandensein des Schmerzsyndroms stört nicht nur einen gewöhnlichen Lebensrhythmus und wirft aus der Bahn, sondern auch beschränkt die Gelenkbeweglichkeit und zum wird Teufelskreis – die Verstärkung des Schmerzes und/oder seine Bewahrung auch bei der Verminderung der Wirkung des Faktors, der ihn verursacht hat (z. B. Eine Verletzung oder eine Entzündung). Das Fehlen der rechtzeitigen Linderung des Schmerzsyndroms kann dazu führen, dass das Syndrom in eine chronische Form übergeht. Die schmerzlindernden und entzündungshemmenden Arzneimittel für Gelenke können schnell und für lange Zeit die unangenehmen Empfindungen beseitigen. Die mehreren Kombinationsmittel vermindern nicht nur den Schmerz, sondern auch wirken auf seine Ursache (die Entzündung, Schwellung oder der Krampf) und auf die Wahrnehmung des Schmerzes im Gehirn.

Beste Schmerzmittel bei Gelenkschmerzen

  • Naproxen (Naprosyn) gehört zu den NSARs und vermindert deswegen die Entzündung, Schwellung und den Schmerz im Herd der Verletzung oder Entzündung. Dank dem langfristigen Abbau aus dem Organismus zeigt Naproxen eine dauerhafte schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung.
  • Diclofenac (Voltaren Tabletten rezeptfrei) beseitigt die Entzündung, Fieber, vermindert die Schmerzempfindung.
  • Volini Gel (Diclofenac Schmerzgel) vermindert den Schmerz, das Ödem, verbessert die Bewegungsamplitude.
  • Etoricoxibum (Arcoxia rezeptfrei) ist ein nichsteroidales antiphlogistisches Arzneimittel (NSAR) mit dem deutlichen schmerzlindernden Effekt, das die Intensität des Gelenkschmerzes bei solchen Krankheiten wie Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, Spondylitis vermindern kann. Es vermindert deutlich das Versteifungsempfindung in den Gelenken bei der rheumatoiden Arthritis. Dieses Arzneimittel ist für die Beseitigung des Schmerzes und der Entzündung bei Gicht-Arthritis wirksam.
  • Die zahlreichen kontrollierten klinischen Studien zeigten die Wirksamkeit von Celecoxib bei der Heilbehandlung von Haupterkrankungen der Gelenke. Ein schmerzlindernder und antiphlogistischer Effekt von Celecoxib in den Dosen 100-400 mg pro Tag war so, wie bei der Anwendung von Naproxen 1000 mg /Tag oder Diclofenac 150 mg/Tag.
  • Der Hauptanwendungsbereich von Meloxicam rezeptfrei ist die Gelenkerkrankungen: alle Arten von Arthritiden, einschließlich der rheumatoiden Arthritis und der Gicht, Morbus Bechterew, und auch Myalgien, Nervenschmerzen, Osteochondrose. Dank einem deutlichen antiphlogistischen Effekt hemmt es den Schmerz gut, beseitigt das Ödem, und stellt dabei die Gelenkbeweglichkeit wiederher.
  • Paracetamol ist ein zentrales Schmerzmittel; das heißt, es wirkt auf die Wahrnehmung des Schmerzgefühls im Gehirn und auch nimmt in der Arbeit des so genannten antinozizeptiven Systems unseres Organismus, des speziellen Systems, dessen Arbeit auf die Unterdrückung des Schmerzes gerichtet ist, teil. Eine wichtige Besonderheit von Paracetamol ist ein schneller Anfang der schmerzlindernden Wirkung – in der Regel schon innerhalb einer halben Stunde nach der Einnahme des Arzneimittels.
  • Ibuprofen kann die Entzündung unterdrücken: den Schmerz hemmen, das Ödem vermindern, die Gelenkbeweglichkeit verbessern, und Chondroitin und Glucosamin, die natürlichen Komponenten des Knorpelgewebes, können einen beschädigten Knorpel schrittweise wiederherstellen.
  • Die Anwendung von Aspirin für die Heilbehandlung der Gelenke kann sowohl innerlich als auch äußerlich in Form von Umschlägen, Lösungen oder Salben sein. Man soll sich vor der Anwendung des Arzneimittels von einem Arzt beraten lassen, da das Arzneimittel eine Reihe von Nebenwirkungen hat. Zum Beispiel, es wird 600 mg des Arzneimittels bei Arthritis vorgeschrieben, um den Schmerz zu vermindern. Diese Konzentration nimmt man alle 4 Stunden ein. Die Dosis von Aspirin für die Gelenke kann vergrößert sein, um eine starke Entzündung zu beseitigen. Die Behandlungskur beträgt 5-7 Tage. Eine längere Einnahme kann zu den negativen Wirkungen auf den Magen führen. Deswegen, wenn die Symptome bleiben, braucht man eine ärztliche Beratung.
  • Drotaverin ist wohlbekannt und wird reichlich in der klinischen Praxis gebraucht, dank seiner deutlichen antispastischen Wirkung – es beseitigt den Krampf in den glatten Muskeln und ermöglicht dabei die Beseitigung des Schmerzes, der vom Krampf verursacht ist.
  • Die Kombination von Koffein und Pheniramin hat einen ausgeprägten schmerzlindernden Effekt, was die Dosis der getrennten Komponenten zu vermindern und auf solche Weise das Risiko der Nebenwirkungen zu senken, ermöglicht.

Fazit

Die Auswahl der Schmerzmittel bei Gelenkschmerzen ist riesengroß. Wenn man in der Apotheke nach einem Medikament bei Gelenkschmerzen fragt, soll man zuerst bestimmen, ob es keine Symptome gibt, die über die ungewöhnliche Situation und die Notwendigkeit der Beratung eines Arztes deutlich sagen wird. Des Weiteren soll der Apotheker feststellen, ob der Kunde erosive Beschädigungen des Verdauungstraktes hat, was die Anwendung von Salicylaten und NSARs ausschließt. Es lohnt sich über das Vorhandensein vom Asthma zu fragen. Beim Asthma sollen NSARs und Salicylate vorsichtig eingesetzt werden. Die NSARs bewirken im Ganzen die Hautreizung und allergische Reaktionen seltener als pflanzliche Schmerzmittel bei Gelenkschmerzen.

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