Die Neuralgie (oder Nervenschmerz) ist ein Komplex der Erkrankungen, die von der Wurzelbedrängung der Nervenendigungen infolge der Muskelkrämpfe verursacht sind. Der Schmerz kann von zwei Typen sein. Im ersten Fall bricht er als Anfälle aus und verschwindet ebenso unerwartet. Und der zweite Fall vermutet einen weniger starken Schmerz aber einen ständigen. Er wird Tag und Nacht nicht verschwinden und kann sogar im Laufe der Monaten bleiben.

Die Hauptsymptome solcher Erkrankungen sind Schmerzgefühle und Bewegungsstörungen. In den meisten Fällen verschreibt der Arzt verschiedene Tabletten für die Heilbehandlung solcher Erkrankungen.

Die Arzneimittel, die von den Ärzten bei Neuralgie verschrieben sind, verteilt man in einige Gruppen, jede von solchen wir weiter untersuchen werden.

Inhalt

  1. Arten und Symptome der Nervenschmerzen
  2. Ursachen der Nervenschmerzen
  3. Welches Schmerzmittel bei Nervenschmerzen?
  4. NSAR Schmerzmittel
  5. Muskelrelaxantia
  6. Antikonvulsiva
  7. Opioide Schmerzmittel
  8. Andere Schmerzmittel
  9. B-Vitamine bei Nervenschmerzen
  10. Sedative Arzneimittel
  11. Fazit

Arten und Symptome der Nervenschmerzen

Man trifft die folgenden Arten von Nervenschmerzen, die verschiedene Symptome besitzen, am häufigsten:

  1. Die Trigeminusneuralgie. Das ist die Schädigung eines Nerves, der für die Empfindlichkeit des Gesichts und der Mundhöhle und auch für die Beweglichkeit der Kaumuskeln verantwortlich ist. Deswegen kann man solche Symptome wie einen scharfen starken Schmerz im Gesichtsbereich bei seinem Schädigung fühlen: im Bereich der Ohren, der Stirn, der Wangen, in den Zähnen und/oder der Kiefer (gewöhnlich einseitig), der von einigen Sekunden bis zu 2 Minuten dauert, die Empfindung des Juckreizes, Kribbeln, der Gefühllosigkeit der Gesichtshaut; es kann auch der Krampf von den Gesichtsmuskeln auf der geschädigten Seite entstehen.
  2. Die Okzipitalneuralgie. Das ist die Beschädigung des großen und kleinen Nervs, die aus dem Halsmark ausgehen und die Empfindlichkeit des hinteren Teils des Halses und Nackens versorgen. Die Neuralgie zeigt sich durch einen lanzinierenden Schmerz in diesem Bereich, der plötzlich ohne erkennbare Gründen oder nach einem scharfen Kopfdrehen entsteht und ein paar Stunden dauert.
  3. Die Zwischenrippenneuralgie. Sie zeigt sich durch die Schädigung der Zwischenrippennerven, die aus dem Rückenmark gehen. Sie erscheint meistens bei Osteochondrose der Brustwirbelsäule. Das Hauptsymptom ist der Schmerz im Rippenbereich, der sich beim tiefen Einatmen, Husten, Niesen verstärkt.
  4. Die Neuralgie des Hüftnervs (Ischias). Das ist die Beschädigung des großen Nervs, der durch alle Wurzeln des Kreuzgeflechts gebildet ist und für die Fühlbarkeit und Beweglichkeit der unteren Extremitäten verantwortlich ist. Die Entstehung eines scharfen lanzinierenden Schmerzes im Lendenbereich, der in die Hinterfläche des Oberschenkels und Unterschenkels irradiiert und oft die Anwendung des schmerzstillenden Arzneimittels, das den Zustand erleichtern kann, braucht.

Ursachen der Nervenschmerzen

Die Hauptursache der Entwicklung von Nervenschmerzen ist die Nerveneinklemmung in einem engen Kanal, wodurch er kommt. Dazu können verschiedene Faktoren führen:

  • Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule (Bandscheibenschaden, Osteochondrose und andere);
  • Infektions- und Entzündungskrankheiten (Grippe, Tuberkulose und andere);
  • eine übermäßige Körperbelastung;
  • die Unterkühlung irgendwelches Körperteils;
  • allergischen Reaktionen;
  • Zuckerkrankheit;
  • Alkoholmissbrauch u.a.

Welches Schmerzmittel bei Nervenschmerzen?

Die Therapie mit den Arzneimitteln ist in diesem Fall genug groß; die Heilbehandlung ist auf den Ausschluss des Schmerzsyndroms, die Beseitigung der Entzündungen und des Krampfs von den Muskeln gerichtet. Das Hauptsymptom der Krankheit ist ein starker Schmerz, den man so schnell wie möglich beseitigen soll. In der ersten Stufe verschreibt der Arzt die schmerzstillenden Tabletten gegen Neuralgie.

NSAR Schmerzmittel bei Nervenschmerzen

Diese Gruppe der Arzneimittel hat eine deutliche antiphlogistische Wirkung, was auch zum Ausschluss des Schmerzsyndroms führt, und als Folge verbessert sich der Allgemeinzustand.

Das populärsten Arzneimittel ist Voltaren Tabletten rezeptfrei bei Zwischenrippenneuralgie, Indometacin, Diclofenac, Ibuprofen und andere. Die Arzneimittel sind in Form von Tabletten, Injektionen und Zäpchen hergestellt.

Wie lange soll man NSAR einnehmen? Die Dauer der Therapie beträgt 5-7 Tage.

Muskelrelaxantia bei Nervenschmerzen

Muskelrelaxantia haben krampfstillende Eigenschaften und die Krämpfe sind eine der Hauptursachen der Krankheit.

Der Arzt verschreibt die folgenden Tabletten bei Zwischenrippenneuralgie: Tizanidin, Mydocalm, Sirdalud, Baclofen.

Die Medikamente dieser Gruppe besitzen entspannende Eigenschaften, als Folge der Druckminderung auf einen entzündeten Nerv vermindert sich das Schmerzsyndrom; die Therapiedauer stellt der Arzt.

Antikonvulsiva bei Nervenschmerzen

Der Name mag alarmierend klingen, aber einige dieser Medikamente können Menschen mit Nervenschmerzen helfen. In der Tat werden sie oft als erste Wahl angesehen. Diese Medikamente wurden ursprünglich für Menschen mit Epilepsie entwickelt, um Anfälle zu kontrollieren. Es stellte sich heraus, dass ihre Wirkung auf das Nervensystem auch zur Schmerzlinderung beitragen kann. Zu den Nebenwirkungen können Schläfrigkeit, Schwindel und Übelkeit gehören.

Beachten Sie, dass nicht alle Antikonvulsiva helfen werden. Daher wird Ihr Arzt Medikamente auswählen, die in Studien gezeigt haben, dass sie bei Nervenschmerzen wirken.

Die Medikamente Gabapentin und Pregabalin werden üblicherweise zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt, aber es wurde auch festgestellt, dass sie Nervenschmerzen lindern können. Ein Antiepileptikum kann die Nervenimpulse stoppen, die die Schmerzen verursachen, unabhängig von seiner Wirkung zur Verhinderung epileptischer Anfälle. In der Regel beginnt man zunächst mit einer niedrigen Dosis und diese wird bei Bedarf schrittweise gesteigert. Es kann mehrere Wochen dauern, bis die maximale Wirkung eintritt, da die Dosis schrittweise erhöht wird. Möchten Sie Gabapentin kaufen? Sehen Sie sich unser Angebot an.

Opioide Schmerzmittel bei starken Nervenschmerzen

Bei starken Nervenschmerzen können starke opioide Schmerzmittel helfen. Studien haben ergeben, dass sie bei vielen Arten von Nervenschmerzen genauso wirksam sind wie Antikonvulsiva oder Muskelrelaxantia. Im Gegensatz zu anderen Behandlungen für Nervenschmerzen wirken sie zudem sehr schnell.

Wegen ihrer Nebenwirkungen greifen viele Ärzte jedoch nur dann zu diesen Medikamenten, wenn andere Behandlungen die gewünschte Wirkung nicht erzielt haben. Opioide Schmerzmittel können Verstopfung, Magenverstimmung und Sedierung verursachen. Sie bergen auch ein gewisses Risiko für Sucht und Missbrauch, daher ist es wichtig, dass Sie sie genau nach den Empfehlungen Ihres Arztes einnehmen.

Opioide Schmerzmittel wie Codein, Morphin und verwandte Medikamente sind die stärkeren traditionellen Schmerzmittel. In der Regel werden sie nicht als erste Wahl bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt. Dies liegt zum Teil daran, dass bei der Langzeitanwendung von Opioiden das Risiko von Problemen der Medikamentenabhängigkeit, der Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit und anderer Nebenwirkungen besteht.

Tramadol ist ein Schmerzmittel, das den Opioiden ähnlich ist, aber eine andere Wirkungsweise hat als andere opioide Schmerzmittel. Tramadol kann zur kurzfristigen Behandlung von neuropathischen Schmerzen eingesetzt werden. Tramadol rezeptfrei sollte nicht für eine dauerhafte Behandlung verwendet werden.

Andere Schmerzmittel bei Nervenschmerzen

Schmerzmittel (auch Analgetika genannt) sind Präparate gegen Schmerz, wessen Einnahme die Verbeugung der neuen Anfällen bewirkt. Eines der effektivsten Präparate ist Nimesulid; es hat die deutlichen antiphlogistischen Eigenschaften.

Nach seiner Einnahme beobachtet man die Minderung des Schmerzsyndroms und der Temperatur, die Nebenwirkungen gewöhnlich fehlen. Die analgetischen Tabletten gegen Neuralgie sind in Form von Granulan für eine Lösung hergestellt; man soll sie oral einnehmen, der Effekt kommt schon in 30 Minuten; die Anfälle fehlen im Laufe von 7-8 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels.

Der Arzt verschreibt die Tabletten gegen Neuralgie mit den anderen Eigenschaften nach der Behebung des Schmerzeffekts.

B-Vitamine bei Nervenschmerzen

Die Wirkung der B-Vitamine ist auf die Hemmung der Entzündungsprozesse in den Nervengeweben und auch auf die Bereicherung der fehlenden nützlichen Mikronährstoffe gerichtet.

Sie haben auch die immunomodulierenden Eigenschaften, neutralisieren die Nebenwirkungen von der Einnahme der anderen Medikamente.

Solche Tabletten sind für die Einnahme bei der Alkoholabhängigkeit, Zuckerkrankheit, den Funktionsstörungen in den Organen des Magen-Darm-Trakts empfohlen.

Sedative Arzneimittel

Die sedativen Tabletten haben einen beruhigenden Effekt bei der Zwischenrippenneuralgie. Der ständige Schmerz kann nicht nur die Verschlechterung des Zustands eines Patienten bedingen, sondern auch die Lebensqualität deutlich vermindern. Die Präparate für die Heilbehandlung solcher Zuständen ermöglichen die Muskelentspannung und die Schmerzlinderung.

Sie enthalten sehr oft die pflanzlichen Komponenten, dazwischen die Kräuter Melisse, Kamille, Baldrian. Die ähnlichen Eigenschaften haben auch Tinkturen aus diesen Pflanzen; man kann diese getrennt oder in Kombination mit den anderen Kräutern benutzen. Der Arzt kann auch die Sirups auf Basis der Pflanzen, die die entspannenden Eigenschaften haben, verschreiben.

Eine ähnliche Wirkung haben ätherische Öle von Minze, Lavendel; man kann sie in der Duftlampe brennen.

Fazit

Die Neuralgien vermuten die komplexe Heilbehandlung, welche nicht nur die medikamentöse Therapie, sondern auch die Physiotherapie, Reflextherapie und sogar die operative Behandlung in den schweren Fällen enthält. Besonders lohnt es sich über Schmerzmittel rezeptfrei zu sagen; sie können nur in Verbindung mit den spezifischen Arzneimitteln, die der neurologische Facharzt verschreibt, helfen.

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