Artane (Trihexyphenidyl)

Nicht vorrätig

Artane (Trihexyphenidyl) ist ein Antiparkinsonmittel.

Darreichungsform: Tabletten
Wirkstoffgruppe: Muskarinrezeptor-Antagonisten
PZN: 00072637
Verordnungsart: Mit Rezept

Artikelnummer: 235 Kategorie:

Indikationen des Arzneimittels Artane

Das Parkinson-Syndrom (die Monotherapie und in Verbindung mit Levodopum). Die extrapyramidalen Störungen, die von der Anwendung der Dibenzoxazepin-, Phenothiazin-, Thioxanthen-, Butyrophenon- Derivativa verursacht sind.

Die Dosierung des Arzneimittels Artane wird individuell gewählt, anfangen von der niedrigsten bis zu minimal effektiven Dosis.

Die Anfangsdosis bei den Parkinson-Syndrom Symptomen beträgt 1 mg von Trihexyphenidyl Hydrochloride pro Tag. Jede 3 – 5 Tage erhöht man die Dosis schrittweise um 1-2 mg pro Tag bis zum Erhalten des optimalen Heileffektes. Die unterstützende Dosis beträgt 6-16 g pro Tag, geteilte auf 3-5 Schritte.

Die maximale Tagesdosis – 20 mg.

Die Heilbehandlung der extrapyramidalen Symptomen, die mit der Einnahme von Arzneimitteln verbunden sind: vorschreibt man 2-16 mg von Trihexyphenidyl Hydrochloride pro Tag abhängig von der Schwere der Symptomen. Die maximale Tagesdosis – 20 mg.

Die anticholinergische Therapie der anderen extrapyramidalen Bewegungsstörungen: die Dosierung des Arzneimittels wird schrittweise reguliert, erhöhen die Anfangsdosis 2 mg von Trihexyphenidyl Hydrochloride bis die minimal effektiven unterstützenden Dosis jede Woche, welche solche Höchstanzahl, bei den anderen Indikationen vorgeschrieben ist, überschreiten kann. Die Durchschnittsdosis beträgt gewöhnlich 25 mg, geteilte auf 3-5 Schritte. Die maximale Tagesdosis beträgt 50 mg.

Die Tabletten Artane kann man gewöhnlich unabhängig von Mahlzeiten einnehmen, dabei sie auf reichlich Flüssigkeit (1 Glas) zu trinken. Bei Hypersalivation soll man Trihexyphenidyl vor dem Beginn der Heilbehandlung nach der Mahlzeit einnehmen. Im Laufe der Heilbehandlung bei der Entwicklung von Trockenheit der Mundschleimhaut wird Trihexyphenidyl vor der Mahlzeit (wenn dabei keine Übelkeit entsteht) vorgeschrieben.

Man soll die Heilbehandlung mit der schrittweise mindernden Dosis von Trihexyphenidyl und im Laufe von 1-2 Wochen bis zu seinem vollen Absetzen, beenden. Das scharfe Absetzen des Arzneimittels kann zum unerwarteten Zustandsverschlechterung der Patienten dank der Zuspitzung von Krankheitssymptomen führen. Die Einnahmedauer wird jedesmalig individuell vom Arzt bestätigt.

Überdosierung des Arzneimittels Artane

Die Anwendung der hohen Dosen von Trihexyphenidyl Hydrochloride kann zu den gefährlichen Vergiftungen führen.

Symptome: die erste Erscheinung der Intoxikation kann Gesichtsrötung, Haut- und Schleimhauttrockenheit, Schluckstörung, Temperaturanstieg und Pupillenerweiterung sein.

Die Erscheinungen der schweren Intoxikation sind Muskelschwäche, Harnlassenstörung, Minderung der Darmperistaltik, Bewußtseinsstörung, Unruhe und Agitierheit oder auch Krämpfe und manchmal – Bewusstseinsverlust, Atemversagen und schwere Herzstörungen (Herzrasen, Rhythmusstörungen).

Man soll die intensive Medikation schnell wie möglich beginnen. Die Therapie der Intoxikation soll so schnell wie möglich beginnen. Die Hämodialyse und Hämoperfusion sind erst innerhalb der ersten Stunden der Vergiftung vorgeschrieben. Die Anwendung von Bikarbonat und Natriumlaktat ist für die Heilbehandlung der Erschwerungen des Herzkreislaufsystems vorgeschrieben.

Physostigmin wird für die Therapie von verschiedenen zentralen Symptomen der Intoxikation (Delirium, Koma, Myoklonie, extrapyramidale Symptome); Tachyarrhythmien, häufigen Kammerextrasystolen, verschiedenen Blockierungen angewendet. Die Dosis 2-8 mg von Physostigmin wird durch Infusion unter der EKG-Kontrolle verwendet. Im Fall der Überdosierung von Physostigmin (die Eliminationshalbwertszeit – 20-40 Min.) wird Atropin zum Mittel der ersten Wahl, 0,5 mg von denen 1 mg von Physostigmin entgegen wirken können.

Unerwünschte Wirkungen des Arzneimittels Artane

  • Kopfschmerz,
  • Akkommodationsstörungen,
  • Somnolenz,
  • Ärgerlichkeit,
  • Übelkeit und Erbrechen,
  • Bewußtseinsstörung,
  • Selten und besonders bei der erhöhten Dosierungen oder Überempfindlichkeit werden solche Effekte wie Unruhe, Bewußtseins-, Gedächtnis-, und Schlafstörung beobachtet. Sehr selten treten die unwillkürlichen Bewegungen in Form von Dyskinesien auf;
  • Trockenheit der Mundschleimhaut,
  • vermindertes Schwitzen,
  • Obstipation,
  • Harnlassenstörung,
  • Herzrasen,
  • Sehstörung,
  • Bradykardie,
  • Hautausschläge.

Viele von diesen Symptomen sind im Laufe der Heilbehandlung vorbei oder werden durch die Verminderung der Dosierung oder Erweiterung der Zwischenzeit der Einnahme des Arzneimittels beseitigt.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen das Arzneimittel Artane.
  • Harnsperre, Prostataadenom, Glaukom, Vorhofflimmern, obstruktive Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Schwangerschaft und Stillungszeit.
  • Das Alter unter 17 Jahren.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Alkohol

Die gleichzeitige Benutzung von Artane mit Diphenhydraminum oder Diprazinum kann zu den Erscheinungen der unerwünschten Reaktionen, die mit der Verstärkung der anticholinergischen Wirkung verbunden sind, führen. Bei der gleichzeitigen Benutzung mit Chinidin verstärkt sich die anticholinergische Wirkung auf das Herzfunktion, mit Chlorpromazinum oder Metoclopramid kann es zur Verminderung des Effektes von diesen Arzneimitteln kommen.

Infolge der gleichzeitigen Einnahme von Artane und Tramadol kommt es zu stark ausgeprägten Nebenwirkungen. Möchten Sie Tramadol rezeptfrei kaufen? Konsultieren Sie Ihren Arzt, wie beide Medikamente sicher angewendet werden können.

Unter dem Einfluss von Reserpin vermindert sich die Antiparkinson-Wirkung, was für die Verstärkung des Parkinson-Syndroms führt.

Unter dem Einfluss der MAO-Hemmer kann es die Verstärkung der anticholinergischen Wirkung von Anticholinergika, die bei Parkinsonismus benutzt wird, kommen.

Das Risiko bzw. der Schweregrad der Nebenwirkungen sind sehr hoch, wenn Tapentadol rezeptfrei zusammen mit Artane Tabletten eingemommen wird.

Wenn man Artane in der Kombination mit anderen Antiparkinsonmitteln (z.B. Levodopum) benutzt, soll seine Dosis deutlich vermindert sein, da solche Kombination die Dyskinesien verstärken kann, besonders am Anfang der Heilbehandlung.

Neurontin (Gabapentin) kann die Wirkung von Artane (Trihexyphenidyl) enorm verstärken. Dadurch sind sehr starke Nebenwirkungen möglich. Möchten Sie Neurontin kaufen? Holen Sie ärztlichen Rat ein, wie diese 2 Medikamente sicher angewendet werden können.

Die Dyskinesie, die von der Einnahme der Tranquilizer verursacht ist, verstärkt sich auch bei der gleichzeitigen Einnahme mit Artane.

Die Wechselwirkung von Artane mit Alkohol verstärkt die Wirkung der letzten Substanz.

Zusammensetzung und Eigenschaften

  • Wirkstoff: Trihexyphenidyl;
  • 1 Tablette enthält Trihexyphenidyl Hydrochloride 2 mg
  • Zusatzstoffe: Laktose, Kraftmehl, Kalziumphosphat, mikrokristalline Cellulose, Natrium Methylparaben (E 219), Farbstoff Sunset gelb (E 110), Talk, kolloidales Siliziumdioxid, Magnesiumstearat, Natrium Stärke Glycolate.

Pharmakologische Wirkung

Trihexyphenidyl übt eine starke zentrale N-cholinolytische und auch peripherische und anticholinerge Wirkung aus. Die zentrale Wirkung des Arzneimittels verursacht die Verminderung oder Behebung der Bewegungsstörungen, die mit den extrapyramidalen Störungen verbunden sind. Bei Parkinsonismus vermindert sich Tremor, kleinerenteils wirkt dieses Arzneimittel auf Versteifung der Muskeln und Bradykinese.

Es übt eine antispastische Wirkung, welche mit der anticholinergischen Aktivität und direkten myotropen Wirkung verbunden ist, aus. Dank der cholinolytischen Wirkung dieses Arzneimittels vermindert sich Speichelfluß, kleinerenteils – Schwitzen und fettige Haut.

Die Eliminationshalbwertnachszeit aus Plasma nach der peroralen Einnahme beträgt durchschnittlich 6-10 Stunden.

Lagerbedingungen

Man soll Artane in einem trockenen, vom Licht geschützten Platz bei der Temperatur nicht höher als 25 °C bewahren.

Für Kindern unzugänglich aufbewahren.

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