Maxalt (Rizatriptan)

Nicht vorrätig

Rizatriptan ist ein selektiver Agonist der Serotonin 5-HT1D-Rezeptoren. Dank der stimulierende Wirkung auf die oben genannten Rezeptoren besitzt es einen antimigränischen Effekt. Mit Maxalt (Rizatriptan) lassen sich Migränekopfschmerzen erfolgreich behandeln.

Wirkstoffklasse: Triptane
PZN: 74547
Abgabeform: Rezeptpflichtig

Artikelnummer: 103 Kategorie:

Indikationen des Wirkstoffes RIZATRIPTAN

Die Kupierung eines Migräneanfalls mit oder ohne Aura.

Die Migräne ist eine weit verbreitete Krankheit, die bei etwa 3-22% Frauen und 1-16% Männern in der ganzen Welt beobachtet ist (Lipton R.B., Bigal M.E. (2005) Migraine: epidemiology, impact, and risk factors for progression. Headache, 45 Suppl. 1: S3–S13). Nach den Ergebnissen der großen Populationsuntersuchung American Migraine Study II, leiden an Migräne ungefähr 18,2 und 6,5% Frauen und bzw. Männer, von denen nicht weniger als eine Episode des deutlichen Kopfschmerzes pro Monat bei der Mehrheit (62%) beobachtet ist (Lipton R.B., Pascual J., Goadsby P.J. et al. (2001) Effect of rizatriptan and other triptans on the nausea symptom of migraine: a post hoc analysis. Headache, 41: 754–763).

Die Migräne ohne Aura ist der verbreitetste klinische Untertyp der Migräne mit höherer Häufigkeit der Anfälle und in der Regel mit höheren Arbeitsunfähigkeit als die Migräne mit Aura. Die Migräne ohne Aura bestimmt man als eine rezidivierende Störung, welche die Anfälle des Kopfschmerzes mit der Dauer von 4 Stunden bis 3 Tagen enthält, und mindestens zwei von den folgenden Symptomen hat: einseitiger Schmerz einer pulsierenden Art der milden/deutlichen Intensität, der bei der Bewegung verschärft sich, mit Übelkeit und/oder Erbrechen, auch mit Photo – und Phonophobie (Headache Classification Subcommittee of the International Headache Society, 2004).

Die Migräne bezeichnet sich als die wesentliche Belastung betreffend die Lebensqualität und ökonomischen Ausgabe. Diese Krankheit vermindert die Lebensqualität des Patienten sowohl während des Anfalls und sofort nach dem Anfall, als auch im Zeitraum zwischen ihren Episoden. Nach den Ergebnissen der Populationsuntersuchungen, die in Großbritannien und den USA durchgeführt wurden, wirkt die Migräne auch auf die Familienmitglieder des Patienten negativ. Dabei, nach den Ergebnissen der Befragung der Patienten, sind mit der benutzenden Heilbehandlung bei den akuten Anfällen der Migräne weniger ⅓ zufrieden.

Maxalt (Rizatriptan) enthält eine Reihe der Vorteile. Dieses Arzneimittel zeigt sich durch die hohe Erreichung tmax im Plasma im Vergleich zu den anderen Triptanen und ermöglicht die schnelle Erleichterung des Schmerzes. In der Anfangsphase der Heilbehandlung von Migräne erlaubt das einen leichten Schmerz zu mindern, früher als er mild/ausgeprägt wird. In den vergleichenden RCTs (randomisierten kontrollierten Studien) ist gezeigt, dass Rizatriptan bei der akuten Migräne wenigstens ebenso effektiv ist oder die anderen speziellen Präventiv – und Aufhebungsmaßnahmen in der Wirksamkeit übersteigt. Das Arzneimittel ist bei der Heilbehandlung von einigen Anfällen der Migräne mit der möglicherweise höheren folgerechten Wirksamkeit bei der Kupierung von einigen Anfällen als bei den anderen Triptanen über einen langen Zeitraum (bis 12 Monaten) wirksam. In der Regel, demonstriert Rizatriptan, bei einer guten Verträglichkeit, die Vorteile gegen Lebensqualität, was einen hohen Grad der Zufriedenheit bei den Patienten mit der Heilbehandlung verursacht. Die schnelle Erleichterung des Schmerzes, Einfachheit der Anwendung und gute Verträglichkeit sind die wichtigsten Ursachen der Bevorzugung des Arzneimittels von den Patienten.

Dosierung

Bei der oralen Einnahme beträgt die Einzeldosis 10 mg. Wenn sich der Kopfschmerz nach der Kupierung des erstmaligen Anfalls wiederholt, kann man Maxalt (Rizatriptan) nochmals einnehmen. Die Tagesdosis ist 30 mg; das Dosisintervall beträgt nicht weniger als 2 Stunden.

Bei den Patienten, die Propranolol einnehmen, ist es empfehlenswert, Maxalt (Rizatriptan) in der Einzeldosis 5 mg, in der Tagesdosis – nicht mehr als 15 mg anzuwenden.

Die Effektivität der wiederholten Einnahme ist für die Kupierung von demselben Anfall in Fall der Wirkungslosigkeit der erstmaligen Dosierung in den kontrollierten Studien nicht geprüft.

Nebenwirkung der Maxalt Migräne Tabletten

  • Zentralnervensystem und peripheres Nervensystem: Schwindelgefühl, Somnolenz, Schwäche, übermäßige Müdigkeit, Kopfschmerz, Minderung der Denkaktivität, Schlaflosigkeit, Hyperästhesie, Tremor, Ataxie, Nervosität, Irreführung, Sehunschärfe, selten – Ohnmachtsanfälle.
  • Herzkreislaufsystem: thorakale Schmerzen, Herzklopfen, selten – arterielle Hypertonie.
  • Verdauungssystem: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Durchfall, Dyspesie.
  • Muskel-Skelett-System: Halsschmerzen, Muskelstarrheit, Schwere – und Versteifungsgefühl in den Muskeln, Muskelschwäche.
  • Dermatologische Reaktionen: Erythem, Juckreiz, vermehrtes Schwitzen.
  • Sonstiges: Durstgefühl, Hitzewallungen.
  • Es besteht ein großes Risiko des stark ausgeprägten Serotonin-Syndroms infolge der gleichzeitigen Einnahme mit Tramadol. Möchten Sie Tramadol rezeptfrei kaufen und sicher anwenden? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker zu Risiken und Nebenwirkungen.

Kontraindikationen

Die dekompensierte arterielle Hypertonie; bestätigte KHK, inkl. Stenokardie, Myokardinfarkt in der Anamnese, dokumentierte symptomlose KHK; Verdacht auf KHK; Prinzmetal-Angina; die gleichzeitige Therapie oder die Periode weniger als 2 Wochen nach dem Behandlungsende mit MAO-Hemmern; Überempfindlichkeit gegen Rizatriptan.

Anwendung in der Schwangerschaft und Stillung

Die entsprechenden und gut kontrollierten Untersuchungen der Sicherheit von Maxalt (Rizatriptan) bei der Schwangerschaft wurden nicht durchgeführt, darum ist es die Anwendung nur in dringenden Fällen möglich. Die Anwendung in der Stillungszeit ist nicht empfehlenswert, da es nicht bekannt ist, ob Rizatriptan mit der Muttermilch bei dem Menschen kommt.

Während der Experimentaluntersuchungen wurde die fetotoxische Wirkung von Rizatriptan und der negative Effekt gegen reproduktive Werte nicht festgestellt. Es kommt mit der Muttermilch bei den Tieren.

Anwendung bei Kindern

Die Anwendungssicherheit der Maxalt Migräne Tabletten ist in der Pädiatrie nicht untersucht, deswegen ist es nicht empfehlenswert, es bei den Patienten unter 18 Jahren zu benutzen.

Anwendung bei älteren Patienten

Die klinische Erfahrung der Anwendung der Migränetabletten Maxalt ist bei älteren Patienten beschränkt.

Sonderanweisungen

Man soll es bei den Patienten mit der basilären oder hemiplegischen Migräne, mit dem für Migräne untypischen Kopfschmerz nicht anwenden. Maxalt (Rizatriptan) soll man nur bei den Patienten mit der festgestellten Migräne-Diagnose anwenden.

Man soll gleichzeitig die anderen Agonisten der Serotonin-5-HT1-Rezeptoren nicht anwenden.

Man soll den Patienten mit dem Risiko der Entwicklung von KHK (inkl. bei arterieller Hypertonie, Zuckerkrankheit, Rauchen, Vorhandensein in der Familienanamnese von einer schweren KHK) vor dem Anfang der Behandlung mit Maxalt Tabletten die Untersuchung des Zustandes des Herzkreislaufsystems durchführen.

Tapentadol rezeptfrei kann die beruhigende, sedative Wirkung von Migräne Tabletten verschreibungspflichtig Maxalt auf das Zentralnervensystem abschwächen.

Die klinische Erfahrung der Anwendung Migränetabletten Maxalt ist bei den älteren Patienten beschränkt.

Zwischen Einnahmen von Maxalt und Ergotamin-Arzneimitteln soll man einen Intervall nicht weniger als 6 Stunden beachten.

Maxalt kann man nicht früher als in 2 Wochen nach der Beendigung der Heilbehandlung mit MAO-Hemmern einnehmen.

Voltaren (Diclofenac) kann die Exkretionsrate von Migräne Tabletten verschreibungspflichtig Maxalt reduzieren, so dass sich die Konzentration von Maxalt im Blutplasma erhöht. Darin birgt sich das Risiko der stärkeren und häufigeren Nebenwirkungen. Möchten Sie Voltaren Tabletten rezeptfrei kaufen? Fragen Sie einen Arzt oder Apotheker, wie die unangenehmen Wechselwirkungen vermieden werden können.

Die Anwendungssicherheit von Maxalt ist in der Pädiatrie nicht untersucht, deswegen ist es nicht empfehlenswert, es bei den Patienten unter 18 Jahren zu benutzen.

Arzneiwechselwirkungen

Bei der gleichzeitigen Anwendung mit den Agonisten der Serotonin-5-HT1-Rezeptoren entsteht das Risiko der additiven Überstimulation der Serotonin-5-HT1-Rezeptoren.

Bei der gleichzeitigen Anwendung mit den MAO-Hemmern kann es zu einer deutlichen Erhöhung der Rizatriptan-Konzentration im Blutplasma kommen; mit den Nitraten – entsteht das Risiko der Entwicklung von Krampf der Koronararterien.

Es kommt zu starken Nebenwirkungen, wenn Maxalt (Rizatriptan) mit Neurontin (Gabapentin) kombiniert wird. Möchten Sie Gabapentin ohne Rezept kaufen? Holen Sie zuerst ärztlichen Rat ein, wie Sie diese 2 Arzneimittel sicher anwenden können.

Bei der gleichzeitigen Anwendung mit Propranolol erhöht sich die Rizatriptan-Konzentration im Blutplasma.

Überdosierung

Maxalt (Rizatriptan) in der Dosis 40 mg in 1-2 Schritten verträgt man gewöhnlich gut; die häufigsten Nebenwirkungen sind Schwindelgefühl und Somnolenz.

In den klinischen Studien bei der Einnahme von Rizatriptan in einer kumulativen Dosis 80 mg in Laufe der 4 Stunden merkte man die Bradykardie, AV-Block, Synkope, Schwindelgefühl, Erbrechen. Die arterielle Hypertonie und andere Symptome des Herzkreislaufsystems sind auch möglich.

Es ist die Magenspülung, Einnahme der medizinischen Kohle, klinische Beobachtung und EKG-Monitoring im Laufe der 12 Stunden nach der Überdosierung auch beim Fehlen ihrer Symptome angezeigt.

Die Wirkung der Hämo- oder Peritonealdialyse auf den Rizatriptan-Spiegel im Blutserum ist nicht festgestellt.

Hier können Sie auch opioide Schmerzmittel rezeptfrei kaufen – Tramadol, Tapenadol oder Codein. Fragen Sie Ihren Arzt vor der Einnahme dieser Analgetika, um Risiken und Nebenwirkungen zu vermeiden.