Toradol (Ketorolac)

Nicht vorrätig

Toradol ist ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Medikament (NSAR) zur Behandlung von Schmerzen. Vor allem wird es für mäßig starke bis starke Schmerzen empfohlen. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt weniger als sechs Tage.

Wirkstoff: Ketorolac
Anwendung: Linderung der postoperativen Schmerzen, posttraumatische Schmerzlinderung, schwere Kreuzschmerzen

Artikelnummer: 263 Kategorie:

Verfügbare Optionen:

Toradol kaufen: Indikationen für die Anwendung

Das Schmerzsyndrom der starken und mittleren Intensität: Verletzungen, Zahnschmerz, Schmerzen in der postnatalen und postoperativen Zeit, onkologische Erkrankungen, Myalgie, Arthralgie, Nervenschmerz, Radikulitis, Dislokationen, Aufdehnungen, rheumatische Erkrankungen.

Wirkstoff, Gruppe

Keterolac, ein nichsteroidales antiphlogistisches Arzneimittel (NSAR)

Arzneimittelform

Die Lösung für intravenöse und intramuskuläre Eingabe, die Lösung für intramuskuläre Eingabe, die Tabletten, die mit einem Film überzogenen Tabletten.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit,
  • „Aspirintrias“ (die Kombination des Lungenkrampfes, rezidivierende Polypose der Nase und Nasennebenhöhlen und Unverträglichkeit gegen ASS und Arzneimittel der Pyrasolon-Reihe),
  • Hypovolämie,
  • erosiv-ulzeröse Erkrankungen des Verdauungstraktes in akutem Stadium,
  • Hypokoagulation (inkl. Hämophilie),
  • Blutungen oder das hohe Risiko ihrer Entstehung,
  • das schwere Nierenversagen (Kreatinin im Plasma höher als 50 mg/l),
  • Leberversagen,
  • Geburtszeit,
  • Stillungszeit,
  • Kindesalter (unter 16 Jahren – Sicherheit und Effektivität sind nicht bestimmt).

Es wird bei der Überempfindlichkeit gegen andere NSAR, dem Lungenkrampf, des Befunds von Faktoren, die die Toxität des Verdauungstraktes erhöhen: Alkoholsucht, Tabakrauchen und Cholezystitis; eine postoperative Zeit, chronische Herzinsuffizienz, Ödemsyndrom, arterielle Hypertonie, Nierenfunktionsstörung (Kreatinin im Plasma niedriger als 50 mg/l), Cholestase, aggressive Hepatitis, Sepsis, eine gleichzeitige Einnahme mit anderen NSAR, Alter (älter als 65 Jahre), Schwangerschaft, mit Vorsicht vorgeschrieben.

Wie wird Schmerzmittel Toradol angewendet: die Dosierung und Behandlungskur

Intramuskulär, intravenös und peroral. Bei der intravenösen Eingabe soll man die Dosis nicht weniger als in 15 Sekunden (für die Arzneimittelformen, die Ethanol enthalten) eingeben.

Bei der peroralen Benutzung für die Patienten ab 16 bis 64 Jahren mit dem Körpergewicht mehr als 50 kg beträgt die vorgeschriebene Dosis 20 mg im ersten Schritt, danach je 10 mg viermal pro Tag, aber nicht mehr als 40 mg/Tag.

Den erwachsenen Patienten mit dem Körpergewicht weniger als 50 kg oder mit dem Nierenversagen – 10 mg im ersten Schritt und weiter je 10 mg viermal pro Tag.

Die maximale Tagesdosis beträgt bei der peroralen Anwendung 40 mg.

Bei der parenteralen Anwendung wird den Patienten ab 16 bis 64 Jahren mit dem Körpergewicht mehr als 50 kg intramuskulär in einer Gabe nicht mehr als 60 mg (einschließlich der peroralen Dosis) gegeben; gewöhnlich je 30 mg jede 6 Stunden; intravenös – je 30 mg (nicht mehr als 15 Dosen für 5 Tage). Den erwachsenen Patienten mit dem Körpergewicht weniger als 50 kg wird intramuskulär nicht mehr als 30 mg (einschließlich der peroralen Dosis) gegeben; gewöhnlich je 15 mg (nicht mehr als 20 Dosen für 5 Tage); intravenös – nicht mehr als 15 mg jede 6 Stunden (nicht mehr als 20 Dosen für 5 Tage).

Die maximalen Tagesdosen für die intramuskulären und intravenösen Gabe betragen für die Patienten ab 16 bis 64 Jahren mit dem Körpergewicht mehr als 50 kg, – 90 mg/Tag; den erwachsenen Patienten mit dem Körpergewicht weniger als 50 kg oder mit dem chronischen Nierenversagen und auch bei den älteren Patienten (älter als 65 Jahren) – für die intramuskulären und intravenösen Gabe betragen 60 mg. Die Behandlungsdauer soll 5 Tage nicht überschritten werden.

Pharmakologische Wirkung von Toradol

NSAR hat eine deutliche analgetische Wirkung, besitzt auch eine antiphlogistische und milde fiebersenkende Wirkung. Der Wirkungsmechanismus ist mit der unselektiven Hemmung der COX1- und COX2- Aktivität verbunden, welche die Entwicklung von Prostaglandinen (PG) aus Arachidonsäure katalysiert, die in der Pathogenese des Schmerzes, der Entzündung und des Fiebers eine große Rolle spielen.

Nach der intramuskulären Gabe und peroralen Anwendung wird der Anfang der analgetischen Wirkung beziehungsweise in 0,5 und 1 Stunde beobachtet, die maximale Wirkung wird in 1-2 Stunden und 2-3 Stunden erreicht.

Toradol Nebenwirkungen

Oft – mehr als 3%, weniger – 1-3%, selten – weniger als 1%.

  • Verdauungssystem: oft – Gastralgie, Durchfall; weniger – Stomatitis, Meteorismus, Obsipation, Erbrechen, Magenvollgefühl; selten – Appetitabnahme, Übelkeit, erosiv-ulzeröse Schädigungen des Verdauungstraktes, cholestatische Gelbsucht, Hepatitis, Hepatomegalie, akute Pankreatitis.
  • Harnwege: selten – akutes Nierenversagen, lumbale Schmerzen, Hämaturie, Azotämie, hämolytisch-urämisches Syndrom, Miktionfrequenzbeschleunigung, Erhöhung oder Senkung der Rastharnwerte, Nephritis, Schwellungen der Nierengenese.
  • Sinnesorgane: selten: Hörminderung, Ohrensausen, Sehstörung.
  • Atemsystem: selten – Bronchospasmus oder Dyspnoe, Rhinitis, Lungenödem, Kehlkokpfödem (Atemnot, Luftnot).
  • Zentralnervensystem: oft – Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Somnolenz, selten – aseptische Meningitis (Fieber, starker Kopfschmerz, Krämpfe, Starrhals und/oder Muskelstarrheit im Rücken), Hyperaktivität (Stimmungsveränderung, Unruhe), Halluzinationen, Depression, Geisterkrankheit, Ohnmachtszustände.
  • Herzkreislaufsystem: nicht so oft – Erhöhung des arteriellen Blutdrucks.
  • Die blutbildende Organe: selten – Anämie, Eosinophilie, Leukopenie.
  • Hämostasesystem: selten – Blutung aus der postoperativen Wunde, Nasenblutung, rektale Blutung.
  • Haut: nicht sehr oft – Exanthem (einschließlich der fleckförmigen Exanthem), Hauteinblutung, selten – abbläternde Dermatitis (Fieber mit Kältezittern oder ohne, Hyperämie, Verdichtung oder Abbläterung der Haut, Vergrößerung und/oder Schmerzhaftigkeit der Gaumenmandeln), Urtikaria, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom.
  • Lokale Reaktionen: nicht so oft – Brennen oder Schmerz in der Injektionsstelle.
  • Allergische Reaktionen: selten – Anaphylaxie oder anaphylaktoide Reaktionen (die Farbveränderung der Gesichtshaut, Exanthem, Urtikaria, Hautjucken, Tachypnoe oder Dyspnoe, Lidödem, periorbitales Ödem, Atemnot, Luftnot, Druck im Brust, pfeifendes Atemgeräusch).
  • Andere: oft – Ödeme (des Gesichts, der Unterschenkel, der Knöchel, der Finger, der Fußsohlen, Körpergewichtserhöhung); nicht sehr oft – vermehrtes Schwitzen, selten – Zungenödem, Fieber.

Sonderanweisungen

Vor dem Verschreibung des Arzneimittels Toradol (Ketorolac) soll man die Frage über die frühere Allergie gegenüber Arzneimittel oder NSAR lösen. Die Gabe der ersten Dosis führt man, wegen der Entwicklung von allergischen Reaktionen, unter gründlichen Kontrolle des Arztes durch.

Hypovolämie erhöht das Risiko der Entwicklung von nephrotoxischen Nebenwirkungen.

Bei Bedarf kann man in Verbindung mit betäubenden Schmerzmitteln verschreiben.

Es ist nicht empfehlenswert, das Schmerzmittel Toradol als Arzneimittel für die Vorbehandlung, Narkoseaufrechterhaltung zu benutzen.

Bei der gleichzeitigen Einnahme mit den anderen NSAR kann man die Wassereinlagerung, Herzinsuffizienz, Erhöhung des arteriellen Blutdrucks beobachten. Die Wirkung auf Thrombozytenaggregation beendet sich in 24-48 Stunden. Man soll es gleichzeitig mit Paracetamol nicht länger als 5 Tage anwenden.

Toradol (Ketorolac) wird den Kranken mit der Gerinnungsstörung nur unter ständige Kontrolle der Thrombozytenzahl verschrieben; ist es besonders wichtig für die postoperativen Kranken, die eine gründliche Kontrolle der Hämostase brauchen.

Das Risiko der Entwicklung von medikamentösen Nebenwirkungen erhöht sich bei der Verlängerung der Heilbehandlung (bei den Patienten mit chronischen Schmerzen) und der Erhöhung von peroralen Dosis des Arzneimittels mehr als 40 mg/Tag.

Man verschreibt die Antaziden, Mizoprostol, Omeprazol für die Minderung des Risikos der Entwicklung von NSAR-Gastropatie.

Toradol ist imstande, die Ausscheidungsrate von Tramadol zu verringern. Dadurch erhöht sich seine Konzentration im Blutplasma.

Im Laufe der Heilbehandlung soll man Vorsicht beim Autofahren und bei der Beschäftigung mit anderen potenziell gefährlichen Tätigkeiten, die ein erhöhtes Konzentrationsvermögen und Schnelligkeit der psychomotorischen Reaktionen brauchen, beachten.

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Verschreibung mit Paracetamol erhöht die Nephrotoxizität von Ketorolac.

Die Einnahme mit anderen NSAR, GKS, Ethanol, Kortikotropin, Arzneimitteln Ca2+ erhöht das Risiko der Geschwürbildung von Schleimhaut des Verdauungstraktes und Entwicklung der Magen-Darm-Blutungen. Das Risiko der Nebenwirkungen erhöht sich, wenn Toradol (Ketorolac) zusammen mit Voltaren (Diclofenac) eingenommen wird. Möchten Sie Voltaren Tabletten rezeptfrei kaufen? Fragen Sie einen Arzt oder Apotheker, wie die unangenehmen Wechselwirkungen vermieden werden können.

Die gleichzeitige Verschreibung mit den antikoagulativen Arzneimitteln – Kumarin – und Indandion-Derivativa, Heparin, Thrombolitika (Alteplasum, Streptokinase, Urokinase), gerinnungshemmenden Arzneimitteln, Cephalosporinen, Valproinsäure und ASS erhöht das Risiko der Entwicklung von Blutungen.

Das Schmerzmittel Toradol vermindert die Wirkung der drucksenkenden und harntreibenden Arzneimittel.

Die Anwendung von Toradol (Ketorolac) zusammen mit dem Opioid-Analgetikum Tapentadol 100 mg/ 50 mg kann einer reduzierten Metabolisierung des Analgetikums führen, so dass es länger im Körper bleibt. Fragen Sie Ihren Arzt, wie Toradol (Ketorolac) und Tapentadol sicher eingenommen werden können.

Die Verschreibung gleichzeitig mit Methotrexatum erhöht die Häpato- und Nephrotoxizität (ihre gleichzeitige Verschreibung ist nur bei der Anwendung der niedrigen Dosen des letzten und der Kontrolle seine Konzentration im Plasma möglich).

Bei der Verschreibung mit den anderen nephrotoxischen Mitteln erhöht sich das Risiko der Entwicklung von Nephrotoxizität.

Die Arzneimittel, die die tubuläre Drüse blockieren, mindern Ketorolac-Clearance und erhöhen seine Konzentration im Plasma.

Es erhöht die Wirkung von betäubenden Schmerzmitteln.

Die myelotoxische Arzneimittel verstärken die Erscheinungen der Hämatotoxizität des Arzneimittels.

Hier können Sie sich auch opioide Schmerzmittel rezeptfrei kaufen – Tramadol, Tapentadol oder Codein zu einem günstigen Preis. Holen Sie ärztlichen Rat vor der Anwendung dieser Analgetika, um Risiken und Nebenwirkungen zu vermeiden.

mg

,